Ein Scan vom Grossformat hat 200 Megabyte. Im Web darf davon ein Promille ankommen, ohne dass die Tonwerte sichtbar leiden. Drei Werkzeuge genügen: das richtige Format, die richtige Grösse, die richtige Kompression.
Welches Format wofür
AVIF komprimiert am stärksten und eignet sich für Flächen und Verläufe, WebP ist die verlässliche Alternative, JPEG bleibt der Rückfall. Für Schwarzweiss lohnt der Test: bei feinem Korn liefert AVIF gelegentlich weichere Strukturen, dann ist WebP die bessere Wahl.
Vier Grössen sind genug
Für ein Portfolio reichen Varianten um 640, 1280, 1920 und 2560 Pixel Breite. Mehr Stufen erzeugen Verwaltungsaufwand ohne messbaren Nutzen; weniger führt dazu, dass Telefone Desktopbilder laden.
srcset und sizes richtig setzen
srcset nennt die vorhandenen Breiten, sizes beschreibt, wie breit das Bild im Layout tatsächlich steht. Fehlt sizes, nimmt der Browser die volle Viewportbreite an und lädt zu gross — in Rasterlayouts ist das der teuerste Fehler.
Qualität einmal festlegen
Zwischen Qualität 72 und 85 ist der Unterschied am Bildschirm kaum sichtbar, im Gewicht aber fast doppelt. Einmal am eigenen Material entschieden, danach automatisiert — nicht pro Bild diskutiert.
